Hundstage auf der SY SALU

mit Segelhund HUGO

Unser Törn 2019:

Von Bergen entlang der norwegischen Küste

zu den Lofoten und zurück.

 

25.07.2018

Auf den Spuren Edvard Munchs

Wer kennt es nicht „Der Schrei“.

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Das berühmteste Bild Edvard Munchs. Bereits in Oslo sind wir ihm des öfteren begegnet, da Edvard ein Norweger war und hier in Oslo gelebt hat. Auf 81 Jahre hat er es gebracht (1863 - 1944) und das in nicht immer einfachen Zeiten.

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Schließlich musste er zwei Weltkriege miterleben mit all ihren „Unannehmlichkeiten“. Und das obwohl Norwegen sich als neutrales Land aus allem heraushalten wollte. Da hatte es aber die Rechnung ohne unseren Adolf gemacht, der kurzerhand auch Norwegen überfiel. Allerdings hat Adolf bei seinem ersten „Besuch“ mit 10 Kriegsschiffen vor Narvik von den Norwegern ordentlich eins auf die Mütze bekommen. Die nämlich haben Adolfs Flotte komplett auf Grund geschickt. In den Propagandafilmen in Deutschland wurde dieser Flop damit verkauft, dass die Soldaten auf Grund von Seekrankheit so geschwächt gewesen wären, dass es eben leider diesen Ausgang nahm (aber das nur am Rande - wir waren ja bei Edvard Munch).

Es gibt keinen Norweger, der nicht auch einen Sommersitz sein Eigen nennt. So auch Edvard. Dieser unterhielt ein kleines Sommerhaus in dem beschaulichen Ort Åsgårdstrand, ca 100 Kilometer südlich von Oslo an der Westseite des Oslofjordes gelegen.

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Åsgårdstrand hat nicht nur ein schönes altes Badehaus und einen für norwegische Verhältnisse tollen Sandstrand, an dem sich dieser heißen Tage viele Bewohner zu einem frischen Bad einfinden, sondern auch einen schönen, kleinen Hafen! Und da liegen wir. Direkt vor Edvards Datscha.

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Eine Menge Motive für seine Bilder hat ihm der Ort geliefert. Wahrscheinlich sind die Nachbarn im Sommer zu ihm gegangen und haben ihn gefragt: „Na servus Edi, konst net amoi a scheens Buidl von meim Haus macha?!“ Und der konnte nicht NEIN sagen. Sogar sein eigenes hat er verewigt - hatte ja auch Zeit, so über den Sommer.

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“Selbstportrait der “Datscha”".

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Er hatte auch einen schönen Blick von seinem Garten aus auf den Fjord.

Dem entsprechend gibt es hier viel vom „Edi“ zu sehen und der Ort hält ihn natürlich lebendig. Sogar den Steg an dem wir liegen hatte er schon am Pinsel.

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Der Ort ehrt ihn auch heute noch.

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Sein Liebelingscafé (es gibt nur das eine).

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Und wenn es geregnet hatte, dann eben drinnen.

Mehr Kultur geht nicht!

Admin - 20:11 | Kommentar hinzufügen

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