Hundstage auf der SY SALU

mit Segelhund HUGO

Unser Törn 2019:

Von Bergen entlang der norwegischen Küste

zu den Lofoten und zurück.

 

31.07.2018

Tropisches Norwegen und Besuch aus Frankfurt.

In unserem Reiseführer steht: „Die Norweger sind zurückhaltend und vermeiden es sich in Pläne anderer einzumischen“. Was ein „bisschen“ Sonne so ausmachen kann! Wir dürfen Norwegen und die Norweger von einer ganz anderen Seite kennenlernen.

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“Wie am Ballermann!”

Der Sommer gestaltet sich besonders hier oben im Norden eher tropisch. In den Monaten Juni und Juli steigt das Thermometer fast jeden Tag auf über 30°C. Sogar am Polarkreis steigt die Temperatur regelmäßig auf diese Temperaturen. Die Natur ächzt, die Norweger, die jetzt auch noch Ferien haben, können ihr Glück kaum fassen. Sie sind völlig aus dem Häuschen und genießen das Leben. In den Häfen wird bis in die Puppen gefeiert und man könnte meinen, um 12.00 Uhr Nachts sei „Happy Hour“. Der sauteure Alkohol fließt in Strömen und Nachts wird schon mal unser Schiff geentert, um uns Germans alles mögliche zu fragen. Vor allem die norwegischen Damen fressen einen Narren an Hugo und kraulen ihn von oben bis unten durch - der lässt´s sich´s gefallen.

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Nach kurzer Nachtruhe machen die Jungs und Mädels gleich weiter. Nix Brauereigrippe, die können echt was wegstecken.
Außerdem sind sie der festen Meinung, dass dies ein Sommer „once in a lifetime“ wäre und das nie wieder passieren wird. Auch deshalb genießen sie jede Minute.

Mittlerweile sind wir aus dem Oslofjord heraus gesegelt und über Tønsberg ( 59° 16,1´N   010° 24,1´E ) und Sandefjord ( 59° 07,5´N   010° 13,7´E ) bis Stavern ( 58° 59,8´N   010° 02,5 E ) gekommen, wo wir in der vorgelagerten Bucht liegen und die Ruhe genießen.

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Die SALU in Sandefjord

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Vor Anker in Stavern

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Die alten Werfthallen von Stavern

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“Down Town” Stavern

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Ab Tønsberg waren wir ein verlängertes Wochenende zu dritt.
Udo aus Frankfurt, ein Segelfreund, der auch schon auf ein paar Chartertörns mit dabei war, hat uns für drei Tage besucht und ist mit uns gesegelt. „Udo, dass war eine tolle Idee von dir! Danke für Deinen Besuch!“ Er musste sich mit Hugo den Salon teilen. „Wer lauter geschnarcht hat, Hugo oder Udo, kann man nicht mit Bestimmteheit sagen!“

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Jetzt geht unser Bordalltag normal weiter. Unser nächstes Ziel wird Kragrø sein, das „Schtropetz“ (St. Tropez) Norwegens.

Biene klebt ein paar Bilder wieder an der Bordwand fest. Einige sind wegen der Hitze runter gefallen - der Kleber hat sich aufgelöst.

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Admin - 18:57 | Kommentar hinzufügen

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