Hundstage auf der SY SALU

mit Segelhund HUGO

Unser Törn 2019:

Von Bergen entlang der norwegischen Küste

zu den Lofoten und zurück.

 

21.07.2018

Oslo-Ankunft: - “Keine Ahnung wie der Kerl das macht!”

Leinen los, der Wind kommt aus Süd - sehr gut. Es geht auf nach Oslo, der Haupt- und Residenzstadt des Königreichs Norwegen.

Wir ziehen die größtmögliche Segelfläche hoch und gleiten mit guter Geschwindigkeit und voller Konzentration den Oslofjord hoch. Hier sind einige ganz schön große Pötte unterwegs.

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Oslo ist die älteste der skandinavischen Hauptstädte und flächenmäßig eine der größten Europas, bei nur 650.000 Einwohnern. Wir freuen uns und hoffen direkt im Stadthafen Aker Brygge einen Liegeplatz zu bekommen.

Nähert man sich Oslo mit dem Schiff, grüßt schon von Weitem das monumentale Rathaus mit seinen beiden Türmen. Ein Kreuzfahrtschiff liegt im Hafen und die königliche Yacht, die „Norge“.

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Badehäuschen auf dem Weg nach Oslo

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“Landeanflug” auf Oslo

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Einfahrt nach Oslo

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Das Rathaus aus den 50ern - ein Wahrzeichen der Stadt.

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Die Kreuzfahrer sind auch schon da (”und miefen alles voll”).

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Die “Norge”, das Schiff der Königsfamilie.

Wir ergattern einen super Liegeplatz. Bei 30 Grad herrscht südländisches Flair am Kai. Es locken Restaurants, Kneipen und Geschäfte die Norweger und Touristen. Direkt im Hafenbecken wird gebadet und auf Stand-up-Boards herumgepaddelt. Wir sind begeistert, aber auch müde. Es war ein langer Segeltag.

Wir befreien Hugo von seiner Schwimmweste, denn der hat sicher schon ordentlich Druck auf der Pipeline. Wie immer nach einem längeren Schlag reiche ich Hugo in hohem Bogen Biene über die Reling.
Schnell geht es den Kai hinauf. Biene muss aufpassen, dass Hugo auf den Stegen keine Wasserschläuche anpieselt. Ein Blumentrog muss herhalten. Oben auf der Hafenpromenade ist ordentlich was los.

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Als erstes entdeckt Hugo (natürlich) eine gutbesuchte Eisdiele. “Das wäre doch was bei der Hitze”, denkt er sich und setzt sich mit seinem “Dackelblick davor. Drei Kugeln schlappe 9,50 € - da wird das wohl eher nichts mit dem Eis. „Hugo, keine Chance!“ gibt sie ihm zu verstehen.

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Plötzlich geht die Tür vom Eisstand auf. Der Eisverkäufer lässt seine Kunden stehen, kommt nach draußen und spendiert Hugo eine Kugel Vanilleeis. Jetzt ist es Biene, die blöd aus der Wäsche schaut, denn von ihr nimmt er keine Notiz. Die chinesische  und japanischen Touristen zücken sofort ihre Kameras um dieses einmalige Schauspiel auf ihren Fujis und Sonys festzuhalten. Klick, klick klick!

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Zurück an Bord schüttelt sie nur den Kopf und sagt: „Ich habe keine Ahnung, wie der Kerl das macht!?“

Admin - 19:14 | 1 Kommentar

  1. Christiane

    22.07.2018

    Hugos Blick kann keiner widerstehen
    Sy Temptation

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