Hundstage auf der SY SALU

mit Segelhund HUGO

Die SALU: 

Das Schiff ist knappe 10 Meter lang und 3,42 Meter breit. Der Tiefgang beträgt 1,56 Meter, dabei haben wir uns für den Flachkiel entschieden. Bis heute eine weise Entscheidung, die zwar zu Lasten von mehr Höhe am Wind geht, aber welcher Fahrtensegler will schon Höhe kloppen? Da ist es mir lieber auch mal in flachere Buchten fahren zu können. Das 7/8 Rigg hat ein durchgelattetes Groß mit Einleinen-Reffsystem, das beim bergen bequem in ein Lazybag fällt. Zusätzlich haben wir uns beim Segelmacher ein drittes Reff einbauen lassen. Das Vorsegel ist eine Rollfock, ca. 110%, die flach geschotet werden kann, da sich die Schiene für die Holepunkte auf unserem Kajütdach befindet. Somit hat die Standard-Segelfläche ca. 51 qm. Als Downwindsegel benutzen wir einen Code Zero mit 56 qm Fläche, den man rollen kann. Für uns als kleine Crew ideal. Wenn der Wind mal ausbleibt, und für unsere Hafenmanöver, gibt's einen 18PS-Jockel von Volvo Penta. 

Das wirklich schöne an diesem Motor ist sein niedriger Verbrauch. Nicht einmal 1,5 Liter pro Stunde verleibt er sich ein. Der macht dann auch schon mal günstigen Strom, wenn wir länger in einer Bucht liegen und die Batterien zur Neige gehen.

Alles andere haben wir bewusst einfach gehalten. Getrost nach dem Motto: "was man nicht an Bord hat, kann auch nicht kaputt gehen". Unsere Navigation machen wir mit Hilfe des iPad. Außerdem habe ich ein Radar und einen AIS-Transponder einbauen lassen. Beide mit Kollisionswarner um auf längeren Passagen auch mal unter Deck sein zu können, ohne ständig alle 20 Minuten den Kopf raus strecken zu müssen. Das Radargerät schaut sich, je nach Einstellung, im Standby-Modus z.B. alle 10 Minuten um und der AIS-Transponder hat sowieso immer Dienst. Sollte ein Gerät ausfallen, haben wir mit dem anderen immer gleich ein Backup-System.